System-Engineering

System-Engineering: Baustein Ihrer Sicherheitsstrategie

Systeme bilden das Fundament, sind Ausführungsumgebung Ihrer Prozesse – und tragen damit direkt zur Erreichung Ihrer Sicherheitsziele bei. Ein auf Prozesse ausgerichtetes System-Engineering sorgt dafür, dass diese Systeme sich gezielt steuerbar, stabil und verlässlich verhalten, auch unter Einfluss von Störungen.

Durch klare Systemmodelle, definierte Schnittstellen und kybernetische Steuerungskonzepte schaffen wir die Voraussetzungen für ein verlässliches
Systemverhalten auch unter Belastung. So wird System-Engineering zu einem tragenden Bestandteil Ihrer Sicherheitsarchitektur: methodisch fundiert, zukunftssicher und präzise auf Ihre Anforderungen abgestimmt.

Ganzheitliches & transparentes Systemdesign

Ein verlässliches Systemdesign beginnt mit der klaren Abgrenzung zu einer bestehenden Umgebung. Jedes System wird über definierte Eingangs- und Ausgangsgrößen beschrieben, die Schnittstellen zur Außenwelt festlegen. Dadurch entsteht Transparenz über das, was ein System aufnimmt und wie es darauf reagiert.

Diese definierte Systemumgebung ist essenziell für die Sicherheit und Steuerbarkeit von Prozessen. Sie ermöglicht es, externe Einflüsse gezielt zu beobachten, zu messen und – falls notwendig – regulierend einzugreifen. Nur durch diese strukturelle Klarheit lassen sich Systeme in komplexen Sicherheitsarchitekturen einbetten.

Modellierung des Systemverhaltens

Ein System besteht aus verschiedenen Bausteinen, die meist über Systemkopplungen ein bestimmtes Verhalten erzeugen – etwa das Verarbeiten von Daten oder das Auslösen von Signalen. Dieses Verhalten entsteht durch die Wechselwirkung zwischen dem, was in ein System eingegeben wird (z. B. ein Befehl), und dem, was es daraufhin ausgibt (z. B. eine Aktion).

Wird der Eingang verändert, reagiert das System am Ausgang – idealerweise vorhersehbar und zuverlässig. Genau dieses Zusammenspiel modellieren wir im System-Engineering, damit Ihre Systeme im produktiven Einsatz stabil funktionieren und sicher gesteuert werden können.

Kontrolle nicht beeinflussbarer Systemgrößen

Ein zukunftsfähiges Systemdesign muss nicht nur funktionieren, sondern auch mit Unsicherheiten umgehen können. Deshalb verwenden wir kybernetische Grundprinzipien in jedem Systementwurf: Das bedeutet, dass jedes System auch unter dem Einfluss nicht beeinflussbarer Störgrößen ein stabiles Verhalten ausweisen kann.

Durch die Anwendung kybernetischer Prinzipien schaffen wir Systeme, die in der Lage sind, ihr Verhalten kontinuierlich zu regulieren. Sie erkennen Abweichungen vom Sollzustand und können über Regelungsmechanismen und Stellgrößen aktiv auf Prozessbwegungen einwirken – etwa durch Anpassung von Parametern, Alarmierung oder automatisierte Eingriffe.

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